Sprecher
Uwe Friedrichsen 
Wolfgang Noack 
Rolf Seelmann-Eggebert 
Wilhelm Wieben 
Uwe Friedrichsen
Uwe Friedrichsen ist einer der bedeutendsten deutschen Schauspieler der Nachkriegszeit. Seine Karriere begann er selbstbewusst 1953 mit der Begründung des Theaters 53, wo er zwei Jahre später von Ida Ehre, der Prinzipalin der Hamburger Kammerspiele, entdeckt und an ihr Haus engagiert wurde. Nicht einmal ein Jahr später machte er den nächsten bedeutenden Schritt. Gustaf Gründgens holte den damals 22jährigen Schauspieler an die größte deutsche Sprechbühne, das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg. Hier konnte er neben Gründgens, Will Quadflieg und vielen anderen großen Schauspielerpersönlichkeiten sein Talent unter Beweis stellen.
Insgesamt hat Uwe Friedrichsen in weit über 100 Theaterstücken fast alle großen Bühnenrollen gespielt. In den 80er Jahren inszenierte er gelegentlich selbst am Hamburger Thalia-Theater. Später fand er seine künstlerische Heimat im Ernst-Deutsch-Theater.
Auch im Fernsehen spielte Friedrichsen in diversen Spielfilmen und Serien eine wichtige Rolle. Höhepunkt seiner TV-Karriere ist ohne Zweifel die Verkörperung des Zollfahnders Zaluskowski in dem Wirtschaftskrimi „Schwarz-rot-gold“.
Neben diversen Musicals und eigenen Schallplattenaufnahmen mit Balladen und Chansons zeigte Uwe Friedrichsen sein musikalisches Talent vor allem in konzertanten Rezitationen und Liederzyklen mit den Dirigenten Zubin Mehta, Pierre Boulez und Herbert von Karajan, mit denen er unter anderem in der Mailänder Scala und der Londoner Royal Albert Hall gastierte.
Mit dem Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor (dem ehemaligen St. Michaelis-Chor Hamburg) ist Uwe Friedrichsen bereits mehrfach aufgetreten.
Stand September 2007
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Wolfgang Noack
Wolfgang Noack wurde in Hamburg geboren. Hier erhielt er seine Schauspiel-, Tanz- und Gesangsausbildung. Schon bald nach Beendigung der Ausbildung gehörte er den Ensembles verschiedener Theater an, so dem des Thalia-Theaters unter Boy Gobert, des Ernst-Deutsch-Theaters und des Altonaer Theaters. Seit Anfang der 80er Jahre freiberuflich tätig, ist Wolfgang Noack seitdem an nahezu allen Hamburger Bühnen aufgetreten. Die Vielseitigkeit seines Wirkens zeigt sich z.B. darin, dass er in der „West Side Story“ an der Hamburgischen Staatsoper in einer Einrichtung von John Neumeier mitwirkte.
Wolfgang Noack wurde an zahlreiche Theater in anderen Städten verpflichtet. Neben der Bühnentätigkeit bilden Rezitationen einen Schwerpunkt seiner Tätigkeit. Zusammen mit dem Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor trat er bereits bei den „Festspielen Mecklenburg-Vorpommern“ auf.
Stand Mai 2009
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Rolf Seelmann-Eggebert
Rolf Seelmann-Eggebert ist vielen Fernsehzuschauern insbesondere durch seine Tätigkeit als Korrespondent der ARD in London bekannt – und durch seine elfteilige Reihe »Königshäuser «, die Innenansichten von europäischen Königshäusern bot, u. a. auch in einer vierteiligen Serie Innenansichten des englischen Königshauses. Rolf Seelmann-Eggebert ist ein Kenner und Liebhaber der klassischen Musik.
Stand Mai 2009
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Wilhelm Wieben
26 Jahre war Wilhelm Wieben Sprecher der ARD-„Tagesschau“. Vorher absolvierte er eine Ausbildung an der Max-Reinhardt-Schule für Schauspiel in Berlin. Bis 1974 arbeitete er freiberuflich am Theater am Goetheplatz in Bremen u.a. mit Peter Zadek, Peter Stein und Rainer Werner Fassbinder. An der Hamburgischen Staatsoper spielte er über ein Jahrzehnt lang den Bassa Selim in der „Entführung aus dem Serail“, 1985 in über 70 Vorstellungen den Kaiser in „Das weiße Rössel“ im Tivoli-Theater Hamburg.
Wilhelm Wieben arbeitete als Sprecher bei Radio Bremen. Nach redaktioneller Tätigkeit bei der ARD-„Tagesschau“ sprach er 1974 erstmals zur Primetime um 20.00 Uhr die Nachrichten. Seit seinem Abschied von der „Tagesschau“ trat er in zahlreichen Veranstaltungen als Sprecher auf.
Stand Oktober 2007
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