Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor
Hamburg e.V.





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Gesangssolisten

 
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Thomas Michael Allen     Thomas Michael Allen

Der amerikanische Tenor Thomas Michael Allen stammt aus Wheaton, Illinois und begann seine musikalische Ausbildung als Pianist.  Nach einem Bachelor’s Degree in Anglistik an Davidson College in North Carolina absolvierte er seine musikalische Ausbildung an der New Yorker Manhattan School of Music (Master’s Degree in Voice) und der Britten-Pears School of Advanced Musical Studies in England. Nach seinem Studium gewann er Preise bei mehreren internationlen Wettbewerben. Sein Operndebüt gab er 1994 als Don Ottavio an der New Israeli Opera.  Seither hat er sich als ausdrucksstarker Sänger-Darsteller in verschiedensten Opernrollen etabliert, insbesondere in den lyrischen Tenorpartien von Mozart und Rossini.

Als Konzertsänger ist Allen regelmäßig mit Dirigenten wie Kurt Masur, Helmuth Rilling, Simone Young, Gary Bertini oder William Christie in den bedeutenden Konzerthäusern Europas und bei namhaften Festspielen wie der Salzburger Mozartwoche, den Händelfestspielen Halle und den Luzerner Festspielen zu hören.  Er musiziert mit Orchestern wie  New York Philharmonic, Chicago Symphony, Academy for Ancient Music,  Akademie für Alte Musik Berlin, Les Musiciens du Louvre und dem Gewandhausorchester Leipzig.

Zuletzt sang er Mozart und Bach mit dem Chicago Symphony unter der Leitung von Helmut Rilling, Arnalta und Mercurio / L’Incoronazione di Poppeamit René Jacobs an der Berliner Staatsoper und am Théatre la Monnaie in Brüssel, und Konzerte mit geistlicher Musik von Purcell mit William Christie und Les Arts Florissants in Paris. 2007 war er als Athamas/ Semele neben Cecilia Bartoli mit William Christieam Opernhaus Zürich in einer neuen Inszenierung von Robert Carsen und als Almaviva/ Der Barbier von Sevilla an der Komischen Oper Berlin zu hören.

Stand Juli 2008

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Kirsten Blaise

Kirsten Blaise beschloss ihr Gesangsstudium mit dem „Bachelor of Music in Vocal Performance" (1996). Zwei Jahre später legte sie an der Indiana University den „Master of Music in Vocal Performance ab. 

Kirsten Blaise bewegt sich mit ihrem breit gefächerten Repertoire auf den verschiedensten musikalischen Gebieten, die von John Dowland bis John Adams, von Kammermusik bis zur Oper reichen. Seit ihrem Debüt ist sie wegen ihrer Interpretationen von Bach, Händel und Mozart sowie von französischer Barockmusik sehr gefragt. 
Ihr Debüt gab sie 1996 in Händels „Israel in Egypt" mit dem Indianapolis Chamber Orchestra. Seit dieser Zeit arbeitete sie mit zahlreichen namhaften Orchestern diesseits und jenseits des Atlantiks. 2003 konzertierte sie am Concertgebouw mit dem Netherlands Radio Philharmonic Orchestra in Vaughan Williams „Sinfonia Antarctica“ unter Richard Hickox. Ebenfalls 2003 debütierte Kirsten Blaise bei den Karlsruher Händel-Festspielen als »Arianna« in »Giustino«. Im Frühjahr 2004 interpretierte sie Haydns »Il Mondo della Luna« mit der Opera Lafayette in Washington, DC. Sie debütierte mit dem King's Consort in Händels „Lallegro" und beim Oregon Bach Festival unter Helmuth Rilling. Außerdem sang sie beim Carmel Bach Festival Mozarts „Exsultate Jubilate" unter Bruno Weil.
In der Saison 2005-2006 erweiterte Frau Blaise ihr Repertoire um die Rolle von Woglinde in Wagners Ring-Zyklus am Theâtre du Châtelet, in der Inszenierung von Robert Wilson und unter der Leitung von Christoph Eschenbach.

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Nikolay Borchev

Der russische Bariton Nikolay Borchev begann seine sängerische Ausbildung am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium. Er ergänzte diese Ausbildung an der Hochschule für Musik Hanns Eisler“ in Berlin. Bei zahlreichen renommierten Wettbewerben gewann er Preise.
Seit der Spielzeit 2004/05 ist Nikolay Borchev Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper in München. Der junge Bariton trat  mit der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Freiburger Barockorchester, den London Mozart Players, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und dem Deutschen Symphonieorchester Berlin auf, er sang bei den Festspielen für Alte Musik in Innsbruck, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Göttinger Händel-Festspielen und den Salzburger Pfingstfestspielen, gastierte an mehreren europäischen Opernhäusern und arbeitete mit Dirigenten wie Ivor Bolton, Fabio Luisi, René Jacobs, Zubin Mehta, Kent Nagano, Andreas Spering, Marcello Viotti, Christoph Poppen und Marek Janowski.

An der Bayerischen Staatsoper und anderen Opern wurde er im Jahr 2007 u.a. für die Rollen des Papageno, des Guglielmo, des Moritz (in Merniers Frühlingserwachen) und des Ulisse in Monteverdis Il ritorno d’Ulisse in patria verpflichtet. 

Der Künstler verfügt über ein breites Repertoire sowohl im Oratorienbereich als auch im Liedgesang (u.a. Schuberts Die schöne Müllerin, Schumanns Liederkreis op.24, Rossinis Italienische und Spanische Lieder).

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Christoph Genz

Christoph Genz ist seit der Spielzeit 2001/2002 Ensemble-Mitglied der Hamburgischen Staatsoper. Der in Erfurt geborene Tenor erhielt seine erste musikalische Ausbildung als Mitglied des Thomanerchores. Es folgte ein Studium der Musikwissenschaft am King´s College, Cambridge. Er war dort Mitglied des King´s College Choir.
Nach seinem Gesangsstudium gewann Christoph Genz verschiedene Preise bei internationalen Gesangswettbewerben, darunter den Ersten Preis beim Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb in Leipzig (1996).
Seitdem wird der Künstler von namhaften Dirigenten für Konzerte und Opernaufführungen eingeladen. Er sang u.a. unter Sir Simon Rattle, Giuseppe Sinopoli, Herbert Blomstedt, John Eliot Gardiner und Helmuth Rilling. Von renommierten Veranstaltern wurde er für Liederabende verpflichtet (u.a. Alte Oper Frankfurt, Louvre Paris, Concertgebouw Amsterdam). Zahlreiche CD - Einspielungen dokumentieren den hohen Rang der Gesangskunst von Christoph Genz.

Stand September 2007

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KONRAD JARNOT

Konrad Jarnot gehört zu den gefragtesten Sängern der neuen Generation. Seit dem 1. Preis beim ARD-Musikwettbewerb in München ist er in allen wichtigen Konzertsälen (z.B. Lincoln Center New York, Concertgebouw Amsterdam, Konzerthaus Wien, Wigmore Hall London, Cité de la Musique Paris, Alte Oper Frankfurt, Philharmonie Köln und Philharmonie München, Gewandhaus Leipzig, Konzerthaus Berlin, Festspielhaus Baden Baden und Festspielhaus Salzburg, Tonhalle Zürich, Auditorio Milano, Opera City Hall Tokyo.) und bedeutenden Opernhäusern  ( Covent Garden London, Teatro Real Madrid, Théâtre des Champs-Elysées Paris, Théâtre de la Monnaie Bruxelles, Grand Théâtre de Genève) aufgetreten.
Regelmäßig arbeitet er mit großen Dirigenten (z.B Riccardo Chailly, Marek Janowski, Pinchas Steinberg, Jonathan Nott, Gustav Kuhn, Ralf Weikert, Philippe Herreweghe, Thomas Hengelbrock, Bruno Weil, Helmut Rilling, Peter Schreier), Pianisten (Hartmut Höll, Irwin Gage, Helmut Deutsch), Orchestern (Israel Philharmonic, Gewandhausorchester, Royal Concertgebouw Orchestra, Orchestre National de France, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunk, Orchestra Sinfonica di Milano, Mozarteum Orchester Salzburg, Orchestre de la Suisse Romande) und Chören (Rias-Kammerchor, Collegium Vocale Gent, Dresdner Kreuzchor).
Seine besondere Liebe gehört dem Liedgesang, der ihn international zu den führenden Interpreten zählen lässt Zahlreiche Rundfunkmitschnitte und CDs dokumentieren seine Ausnahmestellung.

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Egbert Junghanns

Er stammt aus Antonsthal im sächsischen Erzgebirge. Aus dem Dresdner Kreuzchor hervorgegangen studierte er Gesang in Dresden.
Seine Laufbahn begann am Opernhaus Chemnitz, wo er sich ein breites Repertoire an Fachpartien erarbeitete. Später engagierte ihn die Sächsische Staatsoper Dresden, und führende Opernhäuser luden ihn zu Gastspielen ein. Er war 1. Preisträger des VII. J.S. Bach-Wettbewerbs und gewann Preise bei internationalen Wettbewerben in Karlsbad, Zwickau und Wien.

Seine zunehmenden Erfolge bahnten ihm auch den Weg auf viele Konzertpodien des Auslandes. Als "Faust" in R. Schumanns "Faust-Szenen" debütierte er in Salzburgs Großem Festspielhaus und im folgenden Jahr in New York. Als Konzert-, Lied- und Oratoriensänger wird er in die Musikzentren Europas, nach Japan, in die USA und nach Israel eingeladen. Dirigenten wie Sir Colin Davis, Bernhard Haitink, Marek Janowski, Kurt Masur, John Nelson oder Peter Schreier verpflichteten ihn. Mit Ludwig Güttler und den Virtuosi Saxoniae verbindet ihn eine ständige künstlerische Zusammenarbeit.
Egbert Junghanns wirkte in Rundfunk- und Fernsehproduktionen sowie bei mehreren Aufnahmen verschiedener Schallplattenfirmen mit.

Stand September 2007

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Michaela Kaune

Die aus Hamburg gebürtige Sopranistin Michaela Kaune studierte an der Hochschule ihrer Heimatstadt. Sie war u.a. Preisträgerin beim Wiener Belvedere Wettbewerb und wurde 1999 mit dem Otto-Kasten-Preis des Deutschen Bühnenvereins ausgezeichnet.
Seit 1997 ist Michaela Kaune Mitglied des Ensembles der Deutschen Oper Berlin. Zentrale Rollen ihres Repertoires sind Micaela, Pamina, Margarethe, Agathe, Contessa, Fiordiligi, Eva und die Marschallin. Die Künstlerin gastierte unter anderem an der Oper Köln, an der Opéra National de Paris, der Oper Frankfurt, der Hamburgischen Staatsoper, der Semperoper Dresden und an der Bayerischen Staatsoper München. Michaela Kaune wurde verpflichtet für  Konzerte mit dem NDR- Sinfonieorchester, dem Orchestre de Paris, dem Deutschen Sinfonieorchester Berlin, dem Radio Sinfonieorchester Berlin, dem NHK Sinfonieorchester Tokyo, dem RSO Frankfurt, dem RSO Wien, der Staatskapelle Dresden und den Berliner Philharmonikern. Sie sang unter Dirigenten wie Zubin Metha, Christoph Eschenbach, Christian Thielemann, Marek Janowski, Kent Nagano, Marc Minkowski Gary Bertini, Lothar Zagrosek, Philippe Jordan, Peter Schneider und Esa Pekka Salonen. Michaela Kaune gastierte bei den Salzburger Festspielen, den Berliner Festwochen sowie dem Schleswig- Holstein Musikfestival. Bei den Salzburger Festspielen 2006 übernahm die Künstlerin die Rolle der Donna Elvira. Im Herbst 2006 war sie auf einer Europatournee mit dem Bayerischen Staatsorchester unter Kent Nagano, und im November 2006 machte sie ihre Debüts im Wiener Musikverein und bei den Berliner Philharmonikern.

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Jan Kobow     Jan Kobow

Jan Kobow wurde in Berlin geboren und studierte zunächst Orgel (Pariser Schola Cantorum), Kirchenmusik (Hannover) und dann an der Musikhochschule Hamburg Gesang bei Sabine Kirchner. Er gewann 1998 den 1. Preis beim 11. Internationalen Bachwettbewerb Leipzig.

Er konzertiert mit Dirigenten wie Philippe Herreweghe, John Eliot Gardiner, Gustav Leonhardt, Jeffrey Tate, Thomas Hengelbrock, Masaaki Suzuki, René Jacobs und renommierten Orchestern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Freiburger Barockorchester und der Akademie für Alte Musik Berlin.

Jan Kobow fühlt sich sehr dem Liedgesang verbunden, besonders dem deutschen Kunstlied der Romantik .

Als Opernsänger war er im Jahr 2003 zu Gast beim  Boston Early Music Festival (Johann Georg Conradi „Ariadne“). Im Januar 2004 gab er sein Debüt am Théâtre Royal de la Monnaie Brüssel als Telemaco in Monteverdis „Il ritorno d’Ulisse in patria“. Mit dieser Produktion gastierte er auch im Lincoln Center New York sowie in Caen und Luxemburg.

Außerdem konzertiert er regelmäßig mit der „Himlischen Cantorey“, deren Gründungsmitglied er ist.

Jan Kobow wurde für zahlreiche CD-Produktionen und Rundfunkanstalten verpflichtet. Mehrere seiner Aufnahmen wurden mit dem Deutschen Schallplattenpreis ausgezeichnet. Er war mit mehreren Konzerten an der Aufnahme sämtlicher Kantaten J.S. Bachs („Bach Cantata Pilgrimage“) unter der Leitung von John Eliot Gardiner beteiligt.

Stand September 2007

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Peter Lika     Peter Lika

Peter Lika hatte seine ersten bedeutenden Erfolge schon als Solist der Regensburger Domspatzen. Nach seiner Ausbildung war er Preisträger bei Wettbewerben u.a.  in Berlin, Genf und München. Unter namhaften Dirigenten war er in zahlreichen Opernpartien zu hören. Inzwischen ist das Konzert sein Wirkungsschwerpunkt. Sein Repertoire reicht von Monteverdi und Schütz bis zu Schönberg und Henze. Peter Lika wirkte bei zahlreichen Festspielen mit. Er sang u.a. unter Kurt Masur, Riccardo Chailly, Sir Neville Marriner und John Eliot Gardiner. Sein vielfältiges Repertoire führte den Bassisten  zum Chicago Symphony Orchestra, zum Israel Philharmonic Orchestra und zu allen Rundfunkorchestern Deutschlands. Peter Lika trat mehrfach mit dem Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor auf.

Stand September 2007

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Rebecca Martin

Die in Saigon (Vietnam) geborene amerikanische Mezzosopranistin Rebecca Martin hat sich international als Opern-, Konzert- und Liedsängerin einen hervorragenden Ruf erworben. Als Mitglied des Ensembles am Staatstheater in Nürnberg (1999-2003) sang die Mezzosopranistin viele zentrale Opernpartien ihres Faches, darunter Carmen, Cherubino (Le Nozze di Figaro), Dorabella (Così fan tutte), Donna Elvira (Don Giovanni), Angelina (La Cenerentola), Poppea (L’incoronazione di Poppea), Charlotte (Werther), Orlando (Orlando furioso) oder Niklaus (Les Contes d’Hoffmann). Dem Staatstheater am Gärtnerplatz in München ist Rebecca Martin seit ihrem großen Erfolg als Angelina (La Cenerentola) im März 2001 eng verbunden. Dort gastiert sie seitdem mit Partien wie Idamante (Idomeneo) und Rosina (Barbier von Sevilla). Weitere Gastspiele führten sie an Opernbühnen in Spanien und Hongkong.

Im Konzertfach arbeitet die Sängerin erfolgreich mit Dirigenten wie Mariss Jansons, Nikolaus Harnoncourt, Riccardo Chailly und Marek Janowski. Ihr Konzertrepertoire reicht von den Passionen und Oratorien Bachs und Händels bis hin zu Berios „Folksongs“ und umfasst zahlreiche große Partien ihres Faches. Das breite künstlerische Spektrum Rebecca Martins ist in mehreren Rundfunkproduktionen mit dem Bayerischen Rundfunk, dem Mitteldeutschen Rundfunk und DeutschlandRadio Berlin sowie auf CDs mit Werken von Bach bis Hindemith dokumentiert.

Seit 2004 unterrichtet Rebecca Martin eine Gesangsklasse an der Nürnberger Hochschule für Musik.

Stand September 2007

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Caroline Melzer

Die Sopranistin stammt aus Kronberg im Taunus. Nach einer kaufmännischen Ausbildung studierte sie in Mannheim Gesang und in Saarbrücken Liedgestaltung.
Sie ist Preisträgerin und Finalistin verschiedener Wettbewerbe und Stipendiatin u.a. des
Opernkurses der Händel-Akademie Karlsruhe (2002) und des Richard-Wagner-Verbandes
(2004).
Wichtige Stationen der letzten Jahre waren Konzerte mit Orchestern wie der Rheinischen
Philharmonie Koblenz (Beethoven, 9. Symphonie, und Alban Berg, Sieben frühe Lieder),
Musica ad Rhenum Amsterdam unter Leitung von Jed Wentz, der Kammerphilharmonie
Bremen unter der Leitung von Frieder Bernius, den Münchner Bachsolisten,
den Nürnberger Symphonikern, den Nürnberger Philharmonikern und der
Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, mit der sie eine besonders rege Zusammenarbeit
verbindet. Es erfolgten Einladungen zu Festivals wie den Nibelungenfestspielen
Worms, dem Mozartfest Würzburg, dem Rheingau Musik Festival und den
Herbstlichen Musiktagen Bad Urach. Im Bereich von Lied und Konzert entstanden
zahlreiche Mitschnitte, Live-Übertragungen und Produktionen (SWR, HR).
Caroline Melzer wurde bereits während ihres Studiums für einige große Rollen des
lyrischen Fachs an verschiedene Opernhäuser engagiert. Für die
Spielzeit 2007/2008  wurde sie als festes Ensemblemitglied an die Komische
Oper Berlin verpflichtet. Dort wird sie u.a. Giulietta in „Hoffmanns Erzählungen“ und
Donna Elvira in “Don Giovanni” singen.

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Klaus Mertens     Klaus Mertens

Der Sänger  arbeitet mit vielen bedeutenden Spezialisten der sog. “Alten Musik” zusammen wie z.B. Ton Koopman, Frans Brüggen, Philippe Herreweghe, René Jacobs, Gustav Leonhardt, Nikolaus Harnoncourt, und mit namhaften Dirigenten des klassichen Repertoires wie z B. Gary Bertini, Herbert Blomstedt, Sir Roger Norrington und Kent Nagano.

Bei zahlreichen internationalen Festivals ist er regelmäßig zu Gast ( u.a. Prager Frühling, Maggio Musicale Florenz, Festival d’Aix-en-Provence, Europäisches Musikfest Stuttgart, Salzburger Festspiele).

Klaus Mertens gilt als namhafter und gefragter Interpret insbesondere der barocken Oratorien­literatur. So erfolgte unter verschiedenen Dirigenten die mehrfache Aufnahme der großen Bachschen Vokalwerke. Im Oktober 2003 beendete er die Gesamteinspielung des Bachschen Kantatenwerkes mit dem Amsterdam Baroque Orchestra unter der Leitung von Ton Koopman. Dieses Projekt, das sich über 10 Jahre erstreckte und mit dem auch große Tourneen in Europa, Amerika und Japan verbunden waren, markiert einen Höhepunkt in seiner sängerischen Karriere, geschah es hier doch zum ersten Mal überhaupt, dass ein Sänger das gesamte vokale Œuvre Johann Sebastian Bachs für die CD einspielte und im Konzert sang.

Klaus Mertens widmet sich zugleich mit großem Erfolg dem Liedgesang von dessen Anfängen bis zur Moderne. Sein Repertoire im Konzertbereich spannt einen großen Bogen von Monteverdi bis zu zeitgenössischen Komponisten, welche ihre Werke teilweise sogar dem Sänger widmen.

Die Diskografie von derzeit etwa 120 CD’s sowie zahlreiche Rundfunk- und Fernsehaufnahmen belegen Klaus Mertens’ Kompetenz als vielseiti­ger Sänger.

Stand September 2007

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RenÉe Morloc

Renée Morloc erhielt ihre Gesangsausbildung an der Musikhochschule Stuttgart und am Mozarteum Salzburg. Ihr Operndebut gab die Altistin am Nationaltheater Mannheim als „Erda“/ Siegfried. Von 1992-96 war sie im Festengagement an der Staatsoper Hannover, seit 1996 gehört sie dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf an.
Ihr Repertoire umfasst sowohl die dramatischen Verdi-Partien Ulrica, Amneris, Azucena, Quickly als auch Wagner-Partien, insbesondere Fricka, Erda, Waltraute im „Ring“ und Brangäne/"Tristan und Isolde". In den Opern von Richard Strauss sang sie neben Herodias und Gaea/Daphne auch Amme/Frau ohne Schatten und vor allem Klytämnestra/Elektra, die sie in verschiedenen Neuproduktionen sehr erfolgreich gesungen hat, so z.B. in der Stuttgarter Inszenierung von Peter Konwitschny oder unter Falk Richters Frankfurter Regie.
Gastspiele führten Renée Morloc an zahlreiche Opernhäuser, z.B. Deutsche Oper Berlin, Hamburgische Staatsoper, Staatsoper München, Semperoper Dresden, Oper Frankfurt, Helsinki Opera und das Nationaltheater Prag. 2007 debütierte sie bei den Salzburger Festspielen als Larina/"Onegin" unter der Leitung von Daniel Barenboim.
Ihr Konzertrepertoire, mit dem sie weltweit gastiert, umfasst im Schwerpunkt die vokalen Orchesterwerke Gustav Mahlers, aber auch ein umfangreiches Repertoire an oratorischen Werken, wobei das Verdi-Requiem hervorzuheben ist. Bei den Orchesterwerken gehört die selten gespielte „Jeremiah“-Symphony von Leonard Bernstein ebenso in ihr  Konzertrepertoire wie Edward Elgars "Dream of Gerontius" oder  Wolfgang Rihms "Deutsches Stück mit Hamlet" (Uraufführung Frankfurt 1998).

Stand Juli 2008

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Simone Nold

Die lyrische Sopranistin  erhielt ihre Ausbildung an der Münchner Hochschule für Musik bei Reri Grist. Sie besuchte die Liedklassen von Helmut Deutsch und Dietrich Fischer-Dieskau.
1996 wurde sie Mitglied der Deutschen Staatsoper Unter den Linden Berlin, wo sie u.a. als Pamina, Konstanze, Ännchen, Marzelline und Madeleine debütierte. Ihr breites Repertoire auf der Bühne reicht von der Musik des Barock bis zur Musik der Gegenwart. So sang sie die Mariane in der umjubelten Produktion von Keisers Barockoper „Masaniello furioso“ an der Staatsoper Stuttgart oder die Smorfiosa in „L'opera seria“  unter René Jacobs bei den Festwochen für Alte Musik in Innsbruck. Wichtige Ur- und Erstaufführungen wurden ihr anvertraut: Sie begeisterte das Berliner Publikum und die internationale Presse in der Hauptpartie der Rose in Elliott Carters erster Oper „What next?“. Aufführungen unter Daniel Barenboim in Chicago und New York und unter Kent Nagano in Paris folgten.
Neben Lied und Kammermusik, die sie mit besonderer Liebe pflegt, umfasst Simone Nolds Konzertrepertoire die großen Oratorien und Messen. Sie konzertierte u.a. mit Dirigenten wie Pierre Boulez, Adam Fischer, Peter Schreier, Helmuth Rilling, Philipp Herreweghe und Christoph Eschenbach.
Simone Nold gastierte in den großen Musikzentren Europas und Nordamerikas. Im Jahr 2005 war sie erstmals bei den Salzburger Festspielen zu Gast bei einem Konzert der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor.

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Sabine Ritterbusch     Sabine Ritterbusch

Sabine Ritterbusch studierte an der Musikhochschule Detmold zunächst Schulmusik, dann Gesang und absolvierte ihr Gesangslehrerexamen, die Reifeprüfung und das Konzertexamen mit Auszeichnung. Von August 1993 bis Juli 2002 war sie Mitglied im Ensemble der Hamburgischen Staatsoper. Seit Sommer 2002 ist sie freischaffend tätig. Die vielseitige Sängerin gastiert auch an anderen großen Opernhäusern, u.a. an der Bayerischen Staatsoper München, der Semperoper Dresden, der Staatsoper und der Deutschen Oper Berlin. Darüber hinaus ist Sabine Ritterbusch eine  im In- und Ausland gefragte Lied- und Konzertsängerin. Ihr weit gespanntes Repertoire reicht von Bach über Haydn und Mozart und die großen Komponisten des 19. Jahrhunderts bis in die Moderne. Sie sang unter Dirigenten wie Daniel Barenboim, Frieder Bernius, Ivor Bolton, Günter Jena, Ingo Metzmacher, Helmuth Rilling, Peter Schreier, Stefan Soltesz und Christian Thielemann. Sabine Ritterbusch erarbeitet regelmäßig moderierte Liederabende. Ihre mit der Pianistin Heidi Kommerell aufgenommene CD mit Liedern von Alma und Gustav Mahler wurde in der internationalen Presse herausragend besprochen und prämiert. Sabine Ritterbusch wirkte  bei zahlreichen Rundfunkproduktionen, CD-Einspielungen und Fernsehproduktionen des ZDF, des NDR und ARTE mit. Seit April 2005 hat sie eine Professur für Gesang an der Musikhochschule Detmold inne.

Stand September 2007

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MARKUS SCHÄFER

Markus Schäfer studierte Gesang und Kirchenmusik in Karlsruhe und Düsseldorf und war Wettbewerbsgewinner in Berlin (Bundeswettbewerb Gesang) und Mailand (Caruso-Wettbewerb). Er besuchte das Opernstudio in Zürich und gab sein Debüt am dortigen Opernhaus, wo er auch sein erstes Engagement erhielt. Es folgten Verpflichtungen an die Hamburgische Staatsoper und die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf, wo er bis 1993 fest engagiert war.

Seither führen Gastspiele und Konzertreisen Markus Schäfer auf die Bühnen und Podien renommierter Opernhäuser und Festivals. Dabei tritt er oft in Mozart-Partien, wie Ferrando, Don Ottavio oder Tamino, auf, die er u.a. am Aalton-Theater in Essen, der Oper Köln und an den Staatsopern in Berlin und München sang. Bevorzugt singt er Bachs Evangelisten-Partien, mit denen er bei den Festivals in Ansbach, Leipzig und Luzern auftrat.

Unter den vielen Dirigenten, mit denen Markus Schäfer zusammenarbeitete, sind insbesondere René Jacobs, Sigiswald Kuijken, Paul McCreesh, Nikolaus Harnoncourt, Sir Yehudi Menhuin, Michael Gielen und Kent Nagano zu nennen.

Zahlreiche CD-Produktionen und Rundfunkaufnahmen dokumentieren das große Repertoire und die weite stilistische Bandbreite von Markus Schäfer. Herausragende Einspielungen gelangen u.a. mit „Cosi fan tutte“ unter Sigiswald Kuijken mit seiner La Petite Bande sowie mit der Matthäus-Passion mit dem Concentus musicus Wien unter Nikolaus Harnoncourt, die mit dem Grammy ausgezeichnet wurde.

Als Liedinterpret feierte Markus Schäfer Erfolge in Wien, bei den Schubertiaden in Feldkirch und Schwarzenberg sowie in New York, wo er zusammen mit dem Pianisten Hartmut Höll mit Werken von Schubert und Schumann auftrat. Eine langjährige Partnerschaft verbindet ihn mit dem Pianisten Christian de Bruyn, mit dem er u.a. eine Schubert-CD aufnahm.

Neue CDs mit Werken von Bach (Solo-Kantaten/NAXOS), Karg-Elert (Lieder/NCA), Reger (Lieder/NCA) sowie Schubert (Lieder/Naxos) wurden mit hohem Kritiker-Lob bedacht.

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Andreas Scheibner

Andreas Scheibner war Mitglied des Dresdner Kreuzchores, ehe er in seiner Geburtsstadt das Gesangsstudium aufnahm. Nach Engagements in Bautzen, Stralsund und Potsdam wurde der lyrische Bariton 1983 an die Semperoper Dresden verpflichtet, wo er innerhalb weniger Jahre einer der meistbeschäftigten Sänger wurde. Seit 1992 ist der nunmehr freischaffend tätige Sänger der Semperoper durch einen Gastvertrag verbunden. Konzertreisen und Opernauftritte haben den Künstler in die bedeutenden Musikzentren Europas und darüber hinaus  geführt. So gab er 1993 sein Debut bei den New Yorker Philharmonikern unter Sir Colin Davis, 1999 debütierte er an der Wiener Staatsoper in der "Schweigsamen Frau" von R. Strauss.
Die Vorliebe von Andreas Scheibner gilt den Oratorien Bachs, Haydns und Mendelssohns, dem romantischen Lied und der zeitgenössischen Musik.

Stand September 2007

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Wilhelm Schwinghammer

Der Werdegang des im bayerischen Vilsbiburg geborenen Sängers begann am Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen, wo er im weltberühmten Chor mitwirkte. An der Universität der Künste Berlin studierte er anschließend bei Harald Stamm Gesang, wo er auch die ersten Opernpartien gestaltete. Meisterkurse u.a. bei Kurt Moll und Marjana Lipovsek rundeten seine Ausbildung ab.
Mit der Aufnahme in das Internationale Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper 2003 baute der junge Bass seine bis dahin gewonnenen Opernerfahrungen weiter aus: so sang er u.a. in Händels „Giulio Cesare“, der „Zauberflöte“, in „La Traviata“, „Zar und Zimmermann“, „Die Meistersinger von Nürnberg“ und Tschaikowskys „Eugen Onegin“. Bei der äußerst erfolgreichen Hamburger Wiederaufnahme der „Parsifal“-Inszenierung von Robert Wilson wirkte Schwinghammer als Bassist ebenso mit. wie in John Neumeiers „Jubiläumsballett“ 2004 (mit Auszügen aus dem Messias von Händel, dem Mozart-Requiem und dem Bach-Magnificat). Bei diesem „Jubiläumsballett“ kam es erstmals zu einer Zusammenarbeit mit dem Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor.
Unter der neuen Hamburger Intendantin Simone Young kamen in der Spielzeit 2005/06 weitere Rollen hinzu, so in „Tristan und Isolde“ (Steuermann), „Tosca“ (Angelotti), Händels „Alcina“ (Melisso), Donizettis „La Fille du Régiment“ (Korporal) sowie in Peter Eötvös’ Tschechow-Oper „Tri Sestri“ (Kulygin).
Mit Beginn der Spielzeit 2006/07 wurde Wilhelm Schwinghammer ins Ensemble der Hamburgischen Staatsoper übernommen: Zu seinem Repertoire gehören seitdem unter anderem die Partien des Masetto („Don Giovanni“), Colline („La Bohème“), Lodovico („Otello“), Theseus in Brittens „A Midsummer Night’s Dream“, Pietro („Simon Boccanegra“) und des Sprechers in der „Zauberflöte“.
In der Spielzeit 2009/10 singt Wilhelm Schwinghammer an der Hamburgischen Staatsoper u.a. Sarastro („Zauberflöte“), Leporello („Don Giovanni“), Figaro („Le Nozze di Figaro“) und den König in der Neuinszenierung von Verdis „Aida“.
Einen Höhepunkt von Schwinghammers bisheriger Opernlaufbahn markiert sein Debüt bei den Salzburger Festspielen im August 2005: An der Seite von Anna Netrebko und Rolando Villazón gestaltete er die Partie des jungen Dr. Grenvil in „La Traviata“.

Stand Mai 2009

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Peter Seiffert

Peter Seiffert studierte an der Musikhochschule Düsseldorf und erhielt sein erstes Engagement an der Deutschen Oper am Rhein. Als Preisträger des Wettbewerbs des Deutschen Musikrates folgten Engagements in ganz Europa und Fernsehauftritte. Sein Engagement an der Deutschen Oper Berlin, wo er als Lohengrin zu hören war, war der Beginn seiner heutigen Weltkarriere. Seither ist er Gast der Staatsoper München, wo er alle Partien seines Repertoires aufbot. Hier wurde er 1992 zum Bayerischen Kammersänger ernannt.

Seine Konzert- und Opernaktivitäten brachten ihn in alle wichtigen Musikzentren der Welt wie Wien, London, Paris, die Mailänder Scala, die Salzburger Festspiele, Japan und die Vereinigten Staaten.

1996 debütierte er bei den Bayreuther Festspielen als Stolzing, es folgte Lohengrin in 2001, 2002, 2003 und 2005. In Zürich sang Peter Seiffert Tamino, Parsifal, Florestan, Erik und Max und debütierte als Tannhäuser und Turiddu.

In Los Angeles war er als Bacchus, an der Metropolitan Opera New York und am Châtelet in Paris als Tannhäuser und Siegmund zu hören. In Venedig sang er Freischütz, in Madrid Lohengrin, an der Deutschen Oper Berlin Turiddu und an der Wiener Staatsoper Erik und Florestan. In der Saison 2005/06 hatte er eine sehr erfolgreiche Konzert-Tournee durch die Schweiz.Es folgte eine Neuproduktion Tristan an der Staatsoper Berlin und Tiefland am Züricher Opernhaus.

Höhepunkte der Saison 2006/07 waren: Fidelio anlässlich der Eröffnung des neuen Opernhauses in Valencia unter der Leitung von Zubin Mehta und Walküre sowohl in Valencia als auch beim Maggio Musicale in Florenz, Tannhäuser in Los Angeles und Freischütz bei den Salzburger Festspielen 2007.

Zukünftige Engagements unter anderem:
Tannhäuser in San Francisco und Barcelona
Lustige Witwe an der Semperoper in Dresden
Tannhäuser in Madrid
Fidelio in Zürich
Tristan an der Met New York

Konzerte und Liederabende unterstreichen das vielseitige Schaffen des Künstlers.
Zahlreiche Aufnahmen mit den wichtigen Dirigenten unserer Zeit und Auszeichnungen wie Echo-Klassik „Sänger des Jahres 1989“, Grand Prix du Disque – Grammy Award für eine Tannhäuser-Einspielung unter Daniel Barenboim dokumentieren seine außergewöhnlichen Leistungen. Eine CD mit Liedern und Duetten von Robert und Clara Schumann ist bei Orfeo erschienen.

Peter Seiffert gehört heute zu den Star-Tenören und wird vom Publikum enthusiastisch gefeiert und von der internationalen Presse als Sänger und Darsteller gewürdigt.

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Bo Skovhus

Der Bariton Bo Skovhus studierte am Musikinstitut Aarhus, an der Königlichen Opernakademie in Kopenhagen und in New York. Seine Karriere begann1988 an der Volksoper in Wien - der Stadt, die nach wie vor sein künstlerisches Zentrum ist. Seit über zehn Jahren besteht eine enge Verbindung sowohl mit der Staatsoper, wo er regelmässig als Gast zu hören ist, als auch mit dem Musikverein und dem Konzerthaus, wo er immer wieder für Liederabende und Konzerte engagiert wird. 1997 wurde Bo Skovhus der Titel eines österreichischen Kammersängers verliehen.
 
Neben den Auftritten an den großen Opernhäusern und mit den führenden Orchestern in Europa, Amerika und Japan widmet Bo Skovhus einen großen Teil seiner Zeit dem Liedgesang. Er zählt zu den wenigen Spitzeninterpreten seiner Generation und wird von allen bedeutenden Festspielen und Musikzentren immer wieder eingeladen. Seine Partner am Klavier sind u.a. Helmut Deutsch, Leif Ove Andsnes, Christoph Eschenbach und Daniel Barenboim.
 
Im Konzert ist der Bariton mit herausragenden Orchestern in ganz Europa, den USA und im Fernen Osten aufgetreten. Schwerpunkte seines umfassenden Repertoires liegen bei den Werken von Gustav Mahler, den skandinavischen Kompositionen sowie u.a. bei Frank Martins Jedermann Monologen und Zemlinskys Lyrischer Symphonie.
 
Bo Skovhus hat mit berühmten Dirigenten zusammengearbeitet, darunter Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Christoph von Dohnanyi, Christoph Eschenbach, John Eliot Gardiner, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Seiji Ozawa, Wolfgang Sawallisch und Christian Thielemann. 

Stand September 2007

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Dimitra Theodossiou

Seit 1999, als sie am Teatro Comunale in Bologna und am Teatro Regio in Parma als Odabella in Verdis Attila einen überwältigenden Erfolg feiern konnte, gilt die griechisch-deutsche Sopranistin Dimitra Theodossiou als eine der interessantesten Stimmen im Verdi- und Belcanto-Repertoire. In Triest, Florenz, an der Oper Frankfurt, an der Griechischen Nationaloper Athen, am Royal Opera House Covent Garden und am Teatro La Fenice in Venedig sowie in Rom knüpfte sie mit dieser Partie an ihre Erfolge an und verkörperte auch Rollen wie Lina (Stiffelio), Lucia (Lucia di Lammermoor), Norma oder Giselda (I Lombardi) an zahlreichen internationalen Opernhäuser mit Bravour.

Zu ihrem Repertoire zählen daneben Werke wie Anna Bolena, Ernani, Il Trovatore, Otello, Don Carlo, La Traviata und I Masnadieri. Stets brillierte sie in den führenden Sopran-Partien. Bereits zu Beginn ihrer Karriere gewann sie wichtige Internationalen Wettbewerbe wie den „Belvedere“ oder den „Operalia“-Wettbewerb, im Januar 2002 wurde sie in Mailand für ihre Verdi-Interpretationen mit dem Preis "Verdi d'Oro" als beste Sopranistin des Verdi- Jubiläums ausgezeichnet, weitere hochrangige Preise und Auszeichnungen folgten.

Prägend waren unter vielen anderen wichtigen Auftritten ihre Interpretation der Desdemona, dirigiert von Marcello Viotti im Palafenice Venedig, ihre Lucrezia in einer neuen Produktion von I due foscari in der Mailänder Scala mit Riccardo Muti, La Traviata in Seoul sowie Norma in Japan und Sankt Petersburg, I Masnadieri am Konzerthaus Wien sowie La Boheme in Seoul.

Seit ihrem Rollen-Debüt als Norma im Januar 2004 ist sie auch in dieser Rolle weltweit gefragt. Weitere Höhepunkte ihres umfangreichen Repertoires sind außerdem die Partien der Abigaille in Nabucco, Lady Macbeth, Margherita/Elena in Boitos Mefistofele sowie Leonora in Il Trovatore.

Dimitra Theodossiou ist darüber hinaus eine überaus erfolgreiche Konzertsängerin, die auch im Rundfunk und Fernsehen zu erleben ist. Zahlreiche CD-Einspielungen, darunter Gesamtaufnahmen von Anna Bolena, Roberto Devereux, Attila und Norma runden das Schaffen dieser vielseitigen Künstlerin ab.

Stand Mai 2009

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Roman Trekel

Der in Pirna bei Dresden geborene Bariton erhielt seine Gesangsausbildung an der Hochschule für Musik in Berlin. 1986-88 war Roman Trekel Mitglied des Opernstudios der Deutschen Staatsoper Berlin, ehe er 1988 in deren Ensemble übernommen wo er derzeit u.a. Partien wie Graf/Nozze di Figaro, Don Alfonso/Cosi fan tutte, Wolfram/Tannhäuser, Kurwenal/Tristan, Amfortas/Parsifal, Posa/Don Carlo singt.

Roman Trekel erhielt mehrere Preise bei internationalen Gesangswettbewerben, u.a. 1989 den 1. Preis beim Internationalen Liedwettbewerb 'Walter Gruner' in London. Eine umfangreiche Konzerttätigkeit und Einladungen zu Liederabenden folgten. Bei seinem Debüt bei der Schubertiade Feldkirch 1993 wurde er von der Presse als 'Entdeckung' gefeiert. Solo-Abende gab er u.a. in der Alten Oper Frankfurt, der Kölner Philharmonie, bei den Schwetzinger Festspielen, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, der Wigmore Hall London, dem Musikverein Wien, in Zürich, Brüssel, Atlanta, Chicago und New York, Orchesterkonzerte u.a. mit den Berliner Philharmonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Sinfonieorchester des Mitteldeutschen Rundfunks, den Münchner Philharmonikern, dem Chicago Symphonie Orchestra, dem Cleveland Orchestra und dem Israel Philharmonic Orchestra.
Roman Trekel wirkte außerdem mit beim Flandern-Festival, dem Maggio Musicale Fiorentino, den Salzburger Festspielen; er war Gast u.a. an den Opernhäusern in Amsterdam, Brüssel, Florenz, Genf,  London, Madrid, Zürich, Tokio,  München und Dresden. Seit 1996 singt Roman Trekel regelmäßig bei den Bayreuther Festspielen.

Er arbeitete mit den namhaften Dirigenten unserer Zeit zusammen, so mit Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Pierre Boulez, Michael Gielen, Zubin Mehta, Kent Nagano, Sir Georg Solti und Christian Thielemann.

Stand Juli 2008

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Konstantin Wolff

Der Bass-Bariton Konstantin Wolff studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe, gewann den Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Preis der Stiftung Preussischer Kulturbesitz und war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes.
Er hatte sein professionelles Operndebüt 2005 an der Opera National de Lyon unter William Christie in Monteverdis „L’incoronazione di Poppea“ (Mercurio). Im selben Jahr war er Teilnehmer an der von Christie gegründeten Akademie für junge Sänger „Le jardin des voix“. Er wurde für die Basspartie in Händels „L’Allegro“ engagiert, mit der er unter anderem sein Debüt bei den Salzburger Pfingstfestspielen gab. 
Weiterhin war er in Monteverdis „Orfeo“ (Caronte), Händels „Rodelinda“ und „Giulio Cesare“ (Achilla), Keisers „Nebucadnezar“ und Telemanns „Damon“ zu hören. 2007 sang er an der Oper La Monnaie in Brüssel in der Uraufführung von „Frühlings Erwachen“ von Benoit Mernier und war als Zoroastro in Händels „Orlando“ zu Gast am Opernhaus Zürich.
Sein Konzertrepertoire umfasst Werke vom Frühbarock bis ins 20. Jahrhundert. Konstantin Wolff war bei mehreren internationalen Festivals zu Gast und arbeitete u.a. mit den Dirigenten Gerd Albrecht, Ton Koopman, Réné Jacobs, Claudio Abbado, Sir Simon Rattle und Nikolaus McGegan zusammen.
Erste CD-Einspielungen mit Werken von Buxtehude, Telemann, Purcell, Campra u.a. liegen vor.
Konstantin Wolff ist auch als Liedinterpret gefragt. Er gab gemeinsam mit Trung Sam zahlreiche Liederabende in Deutschland und Frankreich.

Stand Juli 2008

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